Rückblick: Berliner Fashion Week
Wenn, wie jedes Jahr, im Januar zur Berliner Fashion Week gerufen wird, ist dies ein Berlin-, ja Bundesweites Event mit Partys, Prominenz und unzähligen anderen Veranstaltungen. Dies bewies eindrucksvoll das Aufgebot an Reportern, Journalisten, Fernsehteams, Stars, Stylisten und Besuchern. Alle wichtigen Chefredakteure deutscher und internationaler Medien sowie 90.000 Besucher waren anwesend.Was Berlin als Austragungsort für Fashion Events so besonders macht, da waren sich alle einig, ist die besondere Mischung aus Streetstyle und Designermode, die auch auf der Straße zu spüren war.
Werfen wir einen Blick auf die Trends der Berliner Fashion Week 2012. Im Vordergrund standen dieses Jahr vor allem Stoffe. Es gab die unterschiedlichsten Kombinationen aus Seide, Leder, Wolle, Jersey oder Strick. Oft blieben Stiles gewollt unvollendet, was auch die Seele Berlins, mit seinen vielen Baustellen, widerspiegelt. Ergänzt wurde dieser Trend durch wallende lange Röcke. Bei fast jedem Designer schwebten große elegante Models mit wallenden langen Kleidern oder Röcken über den Catwalk. Da dieses Jahr eher die Stoffe denn die Farben im Vordergrund standen, fielen viele Designs eher schlicht und dunkler aus. Das heißt es wurden vor allem Farben wie Beige, Schwarz oder Olive verwendet. Und wenn dann doch mal etwas Farbe, wie beispielsweise Tiefblau aufgetaucht ist, dann wurde dies mit Grau oder ähnlichem kombiniert.
Polarisiert hat wie jedes Jahr Michael Michalsky. Von allem zu viel raunt man sich zu: zu viel Schminke, zu viel Show, zu schrille Musik und dafür zu wenig Mode. Wenn Michael Michalsky seine „Style-Nite“ veranstaltet rümpft jeder etablierte Modedesigner darüber seine Nase, verpassen hingegen möchte keiner die Party. Denn Michalsky schafft es Weltrangmodels wie Eva Padberg oder Karolina Kurkova zu sich zu holen, das macht die Exklusivität aus und deshalb möchte jeder eingeladen werden. Auch seine Show entzweite die Zuschauer. Sein Motto dieses Jahr: „mit Lust gegen die Krise“. Diese Lust äußerte sich vor allem in viel Haut und schrillen Farben, also genau entgegen dem diesjährigen Trend. Zudem verzichtete er bewusst auf „Mager-Models“ und engagierte welche mit etwas weiblicheren Kurven.
Man darf also gespannt sein, welche Trends sich durchsetzten und was Michalsky sich für nächstes Jahr überlegt.
Der heutige Beitrag soll sich ein mal einem etwas unterschätzten und nicht immer beachtetem Accessoire, nämlich den Schals und Tüchern, widmen. Shingora ist ein Modelabel aus und mit der Niederlassung in Nord-Indien. Spezialisiert ist das Unternehmen in der Herstellung von Schals und Tüchern aus exklusiven Naturmaterialien. In diesem Bereich überzeugt Shingora als Weltmarktführer und ist Produzent von ca. 200 populären Marken. Doch auch die eigene Marke „Shingora“ hat sich auf dem Markt durch eine besondere Kombination aus der indischen Tradition und einer durchdachten Farbpalette durchsetzen können. 


