Fashion-design studieren: ModedesignerIn werden
Es ist nicht all zu lange her, als wir Euch erläutert haben, was fashion design eigentlich ist. Heute möchten wir Euch etwas mehr über das Thema Modedesign erzählen. In der Einleitung erfahrt ihr etwas über ein paar allgemeine Fakten zum Thema Modedesign. Weiterhin erzählen wir etwas über Die Branche und geben euch den ein oder anderen Bewerbungstipp für Eure Mode-Mappe. Zum Schluss nennen und listen wir Euch einige Modedesign-Hochschulen auf.
Fashion-Design – Allgemeines
Modedesign kann man an einer staatlichen oder privaten Hochschule studieren. Früher noch als Diplom, wird der Modedesignstudiengang durch die „Bologne Agenda als Bachelor of Arts (BA)“ oder „Modedesigner/in Master of Arts (MA)“ angeboten.Dabei kann man auf unterschiedliche Hochschulformen zurückgreifen. Immatrikulieren kann man sich an einer Fachhochschule oder Universität, die einen Design bzw. Modefachbereich anbieten. Jedoch gibt es auch Kunsthochschulen und Berufsfach / Ergänzungsschulen die ein Studium in Richtung Mode anbieten.
Als Viele ModedesignerInnen machen sich nach ihrem Studium in Form eines eigenen Labels selbstständig; können im Theater oder im TV als KostümdesignerIn arbeiten; können bei einem Fotograf oder für eine Werbeagentur als Stylisten und BeraterIn für Mode anfangen; natürlich bei anderen Labels als ModedesignerIn angestellt werden oder sogar im Bereich Modejournalismus Fuß fassen. Die Möglichkeiten sind also gar nicht mal so eingeschränkt und je nach Vorliebe und Fähigkeit, sollte jeder etwas für sich finden können.
Fashion-Design – Lehrgebiete und Module
Natürlich ist zu unterscheiden, welche Hochschulform man gewählt hat und je nach Hochschule hat jede ihren ganz eigenen Schwerpunkt. Trotzdem möchten wir ganz allgemein zusammen fassen, was Euch in Eurem zukünftigen Modestudium sehr wahrscheinlich begegnen wird.
Pauschal kann man sagen, dass ein kreatives Studium ein sehr experimentierfreudiges Studium ist. In sofern wird vor allem in den ersten Semestern sehr stark experimentiert und ausprobiert, damit man möglichst schnell seine Fähigkeiten und Stärken finden kann, so dass einer späteren Spezialisierung nichts im Wege liegen sollte. Neben dem Experimentieren bekommt ihr die nötigen Grundlagen vermittelt. Das heißt ihr lernt etwas über Form und Farbenlehre, über verschiedene Schnitte, über verschiedene Materialien, bekommt Einführungen in das Modehandwerk und lernt das erste Kleid zu nähen, sowie erste Einführungen in die digitale Welt. Zumindest sollte Euch danach Adobe Photoshop sowie der Mac nicht ganz fremd sein. Ergänzt wird das Studium durch einen Theorieteil in Form von Kulturwissenschaften, da vor allem im Bereich Design die Vorlieben und die Symbolik sehr verschieden ist. Soft Skills wie richtig Präsentieren sollten im Lehrplan auch nicht zu kurz kommen. An manchen Hochschulen , wobei das eher an privaten Schulen der Fall ist, bekommt der fashion-design Student noch grobe Wirtschaftskenntnisse vermittelt.
Fashion-Design – Die Branche
Die Branche der Kunst, des Designs, der Werbung sowie der Mode ist bei weitem nicht nur ein Alltag aus Incentive-Reisen, Kickern und Kick-Offs, wie es oftmals in den Medien und vor allem in irgendwelchen Soaps vermittelt wird. Die Realität ist nämlich eine ganz andere. Überstunden: Nicht selten muss das Kleid XY oder die Kampagne „asap“ wie es so schön heißt, am Besten schon bis gestern fertig gemacht werden. Stress und hohe Belastung, Kritikfähigkeit: Wer Kritik nicht vertragen kann; wer auch manchmal wirkliche harte Kritik nicht vertragen kann, ist in diesem Gewerbe, unserer Meinung, falsch aufgehoben. Kritik gehört zum Alltag und nur so lassen sich seine Arbeiten verbessern. Da der Kunde oftmals König ist, muss der ein oder andere Auftrag manch mal neu gemacht werden, weil er doch nicht so ganz den Erwartungen des Kunden entspricht. Selbstverständlich gilt auch hier: „as soon as possible“. Lernbereitschaft: Als kreativer Kopf muss man immer auf dem neusten Stand bleiben und sich ständig Fortbilden. Denn nicht nur die Technik ändert sich stetig, sondern verschiedene Trends erscheinen und verblassen wieder, die es als kreativer gilt zu erkennen und zu nutzen.
Kreativität und mitdenken können , erachten wir als weit wichtiger, als ein Kleid perfekt in zeichnen zu können und wird vorausgesetzt, um in dem Bereich überhaupt Fuß fassen zu können.
Wirklich reich werden in der Branche nur die Wenigsten, jedoch sollte das sowieso nicht der Hauptgrund sein, wenn man sich für den Beruf des Modedesigners oder der Modedesignerin entschieden hat. Leidenschaft und „Erfüllung“ für das was man gerne tut, sollte eine viel größere Rolle einnehmen.
Fashion-Design – Modehochschulen
Im Folgenden erhaltet ihr nun eine kleine Zusammenstellung der Modechulen in Deutscland, bei denen Ihr Euch für ein Modedesignstudium bewerben könnt. Die Liste ist natürlich nicht vollständig, soll aber als eine erste Hilfe zur tieferen Recherche verstanden werden.
Staatliche Modeschulen
| Fachhochschule Bielefeld Fachbereich Gestaltung Lampingstraße 3 D-33615 Bielefeld |
Hochschule Reutlingen Fakultät Textil & Design Alteburgstraße 150 D- 72762 Reutlingen |
| FH-Hannover EXPO-Plaza 2 D – 30539 Hannover |
Fachhochschule Trier Modedesign Irminenfreihof 8 D-54290 Trier |
| FH Zwickau Ang. Kunst Schneeberg Goethestraße 1 08589 Schneeberg |
HS-Pforzheim Holzgartenstraße 36 D – 75175 Pforzheim |
| Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle Neuwerk 7 D- 06108 Halle |
Kunsthochschule Berlin-Weißensee Bühringstraße D – 13086 Berlin |
| HTW-Berlin Warschauer Platz 6-8 D – 10245 Berlin |
HAW-Hamburg Armgartstr. 24 KD – 22087 Hamburg |
Private Modeschulen:
| Modeschule Düsseldorf Werstener Dorf Str. 21 D – 40591 Düsseldorf |
AMD Akademie Mode & Design Alte Rabenstraße 1 D – 20148 Hamburg |
| Modefachschule Sigmaringen Römerstraße 22 D – 72488 Sigmaringen |
Schule für Modemacher Münster e.V. Echelmeyerstr. 1-2 48163 Münster |
| Fashion-Design-Institut e.V. Harkortstrasse 15 40210 Düsseldorf |
Designschule Schwerin Höhere Berufsfachschule Bergstraße 38 19055 Schwerin |
Esmod Berlin Int. KHS für Mode Görlitzer Str. 51 D – 10997 Berlin |
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